
| Die Sendung Dancing Nightmares hatte ihr Debüt am 06.01.2000 im Offenen Kanal Osnabrück, der seit April 2002 OS-Radio 104,8 heißt. Zu Beginn noch im 4-wöchigen Rhythmus und vorproduziert, nach gut einem Jahr dann live und im Zuge der Sendereform alle 2 Wochen samstags bzw. donnerstags. Wer sich die Playlisten genauer anschaut, wird feststellen, daß anfangs neben EBM/Dark-Electro/Rhythm Noise auch häufiger Stücke aus den Bereichen Synthi-Pop, Dark Wave oder Gothic-Rock gelaufen sind. Mit der Zeit sind letztgenannte Musikstile immer seltener zum Einsatz gekommen und an ihre Stelle traten verschiedene Spielarten des Industrial (Power-Electronics, Noise, Dark Ambient, Modern Classical usw.). Diese Richtungen prägen mittlerweile das Bild der Sendung, aufgelockert durch gelegentlichen Einsatz von Neofolk. |
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Die Gründe dafür liegen einerseits im persönlichen Geschmack des Moderators und andererseits sind mir einige Musikstile, selbst im Independent-Bereich, zu massenkompatibel geworden. Als häufiger Konzert- und Veranstaltungsgänger habe ich außerdem festgestellt, daß sich auf vielen "Schwarzen Veranstaltungen" immer mehr Gestalten tummeln,die weder der Szene, noch der Musik verbunden sind. |
| Im Industrial-Bereich kommt dies eher selten
vor, da weder Klänge, noch Ästhetik oder vermeintliche Aussage von
Szenefremden als einladend
empfunden werden. Daher ist vor allem die Industrial-Szene sehr
überschaubar, was wiederum den Vorteil hat, selbst bei Konzerten im
Ausland auf bekannte Gesichter zu treffen und nach den Auftritten mit
Musikern und Labelverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Zusätzlich zur veränderten Musikauswahl bekam
die Sendung dann auch folgerichtig einen Untertitel: |
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Der Präventivangriff bezieht sich darauf, dem unkundigen Hörer die Musikauswahl entgegen zu schleudern, bevor er auch nur ansatzweise in der Lage ist, eine wie auch immer geartete Kritik zu äußern oder Fragen zu stellen. Der Rest erklärt sich von selbst. Ciao Nach 262 Sendungen war am 29.03.12 Schluß! |